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Sacktunnel

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Sacktunnel

Der Tunnel hat eine Eingangshöhe von 60 cm. Die Länge des starren Teils ist 90 cm Lang. Der Schlauch des Tunnels ist 2,50 m bis 3,50 m lang. Das Erlernen des Sacktunnels erfolgt wie beim starren Tunnel. Es ist jedoch ein wenig schwerer. Am Anfang hält eine zweite Person dem Hund das Ende auf. Wenn der Hund sich an den Sacktunnel gewöhnt hat, schließt man das Ende immer mehr, bis dass der Hund ihn alleine durch seinen Körper öffnet.

Auch hier gilt nie drücken, ziehen oder drohen.

Die meisten Hunde lieben den Sacktunnel, wenn sie ihn einmal richtig kennen. Als Anfänger solltet ihr auf folgendes besonders aufpassen. Wenn es regnet. Der Stoff wird durch den Regen schwerer. Er kann auch zusammenkleben und/oder sich verdrehen wenn der Hund durchläuft. Dann kann es passieren, dass der Hund sich alleine nicht mehr befreien kann. Ihr müsst ihm dann so schnell wie möglich helfen. Der Hund kann sonst in Panik geraten und anschließend Angst vor dem Tunnel haben. Bevor ihr euren Hund in den Sacktunnel schickt, schaut deshalb, ob er durch den vorherigen Teilnehmer nicht verdreht wurde.
Sacktunnel gibt es in verschiedenen Ausführungen. Er besteht aus einem starren Gehäuse am Eingang, und einem Stoffsack der am Ende offen ist. Durch die unterschiedlichen Materialen aus denen er zusammengesetzt sein kann, ist er manchmal leichter, manchmal schwerer zu meistern.


Der Eingang kann zum Beispiel aus Holz, Plastik oder Metall sein. Der Stoffsack kann aus leichtem Nylon oder schwerem Stoff sein. Am Besten kann man das noch mit Zeltstoff vergleichen, da gibt es auch sehr schwere und sehr leichte Stoffe.


Ein schwerer, dunkler Stoff am Ausgang ist viel schwieriger zu meistern, als ein heller, leichter.
Bei großen Hunden mit einem Stockmaß über 60 cm muss man beim Erlernen darauf aufpassen, dass der Hund sich nicht die Schulter am Eingang anstößt. Seit neuestem muss der Eingangs bereich laut Turnierordnung gepolstert sein (Siehe kleines Bild oben).

Fehler beim Sacktunnel:

  • Der Hundeführer berührt den Sacktunnel absichtlich = Fehler
  • Der Hund läuft am Tunnel vorbei = Verweigerung
  • Der Hund steckt eine Pfote, Kopf in den Tunnel und kommt wieder raus = Verweigerung
  • Hunde oder Teamführer übersteigen den Sacktunnel = Disqualifikation

Letztes Update 19 Okt 2009 © 2009 By Chr. Göckler

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