Agility - Agility-Shelties

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Agility

Agilityregeln


Das Ziel beim Agility ist es, den Hund ohne Fehler so schnell wie möglich durch einen Parcours zu schicken. Dabei ist nur der Hund ausschlaggebend. Die Zeit wird gezählt, sobald der Hund die erste Hürde überwindet, und endet, wenn er über die letzte springt. Wenn man seinen Hund also am Anfang abrufen, und am Ende vorausschicken kann, ist man klar im Vorteil, da die meisten Hunde schneller als ihre Teamführer sind.
Es ist dabei verboten, den Hund oder ein Hindernis anzufassen, oder irgendein Objekt in der Hand zu haben. Dafür darf man soviel reden und zeigen wie man will. Der Parcours ist nummeriert, und man muss ihn in genau der Reihenfolge nehmen, wie angezeigt. Nimmt der Hund ein Hindernis, dass nicht an der Reihe ist, wird er disqualifiziert. (Dabei braucht er es nicht einmal ganz zu nehmen, eine Pfote auf der Wippe reicht.) Springt er ein Hindernis von der falschen Seite, ist er ebenfalls disqualifiziert. Ebenfalls disqualifiziert wird man wenn: der Hund sich auf dem Platz "vergisst", man vergisst das Halsband auszuziehen, der Teamführer über ein Hindernis springt, der Hund ein Hindernis auslässt, man den Hund misshandelt, man die Maximalzeit für die Strecke überschreitet, der Hunde den Teamführer ständig beißt, man auf dem Parcours anhält oder man 3 Verweigerungen hatte.

Fehler:

1) Verweigerungen
Als Verweigerung gilt, wenn der Hund vor dem Hindernis anhält, er am Hindernis vorbeiläuft, der Hund im Parcours stehen bleibt, den Weitsprung überläuft, oder wenn ein Hund seinen Kopf oder eine Pfoten in den Tunnel steckt und wieder zurückzieht.

2) Fehler
Ein Abwurf zählt 5 Punkte, das Berühren des Hundes oder eines Hindernisses zählt 5 Punkte, das durchgehen zwischen Start oder Zielpfosten zählt 5 Punkte, ein Fehler an einer Kontaktzone zählt 5 Punkte.

Es gibt zwei von der FCI anerkannte Wettbewerbe:

1) Der normale Agilityparcours:
Beim normalen Agilityparcours, den ihr inzwischen in seinen Einzelteilen kennen gelernt habt, besteht die Strecke aus 12 bis 20 Hindernissen, je nach Klasse (A1 A2 A3), davon mindestens 7 Sprünge. Unter Sprünge fallen auch, der Reifen, die Mauer und der Weitsprung. Der Abstand zwischen den Geräten muss zwischen 5 und 7 m sein. Die Strecke muss 2 Richtungswechsel beinhalten. Es gibt auch die Klasse A0. Ein Start in A0 kommt nicht ins Leistungsheft.

2) Das Jumping:
Beim Jumping werden alle Kontaktzonenhindernisse ausgeschlossen. Der Tisch darf nur als Start benutzt werden und gilt dann nicht als Hindernis.

Zusätzlich zu diesen zwei Disziplinen werden auf Turnieren auch andere Wettbewerbe angeboten.

Das "Gambling":
Beim Gambling ist dem Teamführer eine Zeit vorgegeben, in der er die Hindernisse in der Reihenfolge nehmen kann, die er will. Für jedes Hindernis gibt es Punkte. Jedes Hindernis wird dabei nur zweimal gezählt. Ein Hindernis dass nicht korrekt genommen wird gibt keine Punkte. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, hat gewonnen. Dabei gibt es für schwierige Hindernisse mehr Punkte als für einfache. Z.B. Slalom = 50 Punkt , A Wand, Wippe und Steg = 30 Punkte, Tunnel und Sacktunnel = 20 Punkte und Sprünge = 10 Punkte.

Die kompletten Regeln gehen über 18 Seiten. Ihr findet sie im Internet http://www.vdh.de




Die Hürde

Es gibt verschiedene Arten von Hürden, über die der Hund springen muss. Sie unterscheiden sich durch Farbe, Gestaltung, Aufbau und Schwierigkeit. Einige sind undurchsichtig, andere haben einen Bürstenaufsatz; aber eines haben sie alle gemein. Sie werden durch einen "Hochsprung" gemeistert. Daher geben viele Teamführer ihren Hunden das Kommando "Hoch" oder "Hopp" wenn sie solche Hindernisse nehmen sollen. Die Sprunghöhe ist die folgende:

Hunde > 43 cm = L  = 55-65 cm,          Hunde 35 - 42,99 cm = M = 35 - 45 cm,          Hunde < 35 cm = S =               25-35 cm.

Beim Training ist anfangs die Sprunghöhe unwichtig, und wir halten sie so niedrig, dass auch wir mühelos über die Stange kommen. Welpen üben die Hürden mit auf dem Boden gelegter Stange und Junghunde dürfen NICHT den Hochsprung bei voller Höhe trainieren, weil das zu bleibenden Belastungsschäden führen kann. Je größer und schwerer der Hund ist, desto länger muss man auf hohe Sprünge verzichten. Die Abwurfstange muss 1,20 m breit sein. Die Sprunghöhe wird beim Agility auch der Größe des Hundes angepasst.

Fehler an der Hürde

  • Die Stange der Hürde fällt herunter, bevor der Hund das nächste Hindernis genommen hat = Fehler

  • Der Hund Läuft an der Hürde vorbeiläuft = Verweigerung

  • Der Hund spring über die Hürde zurück oder nimmt eine Hürde von der falschen Seite = das Team wird disqualifiziert

  • Der Hund oder Hundeführer beschädigt das Hindernis so, dass es nicht aufgebaut werden kann, bevor die Hürde noch einmal genommen werden muss = Disqualifikation.

  • Der Hundeführer berührt ein Hindernis oder seinen Hund absichtlich = Fehler

  • Der Hundeführer übersteigt, nimmt oder kriecht unter ein Hindernis = Disqualifikation


Der Reifen

Der Reifen hängt in einem stabilen Gestell, das oft aus Holz oder Metall ist. Wichtig ist, dass der Reifen nicht starr aufgehängt ist, sondern nachgibt. Durch ein Kettensystem ist er in der Höhe verstellbar. Die untere Seite des Reifens muss aus Sicherheitsgründen geschlossen sein. Seit neuestem gibt es auch Reifen, die ein Sicherheitssystem besitzen, und in der Mitte auseinanderklappen wenn der Hund durch einen Fehler zu stark aufsetzt.

Die Höhe des Reifens beträgt für Small und Medium 55 cm, für Large 80 cm. Gemessen wird vom Mittelpunkt des Reifens bis auf dem Boden. Der Durchmesser des Reifens muss zwischen 45 cm und 60 cm liegen.
Beim Reifen hingegen benutzen viele Teamführer das Kommando "durch". Der Reifen wird vom Prinzip genauso geübt wie die Hürden. Er wird am Anfang so niedrig gestellt, dass der Hund durch klettern muss. Er wird dann langsam höher gestellt.
Fehler am Reifen:

  • Der Hund springt zwischen Reifen und Rahmen = Verweigerung.


  • Der Reifen muss dann wiederholt werden, dabei ist darauf zu Achten, dass der Hund in der Aufregung nicht durch den Reifen zurückspringt wenn man ihn ruft, sonst ist man disqualifiziert.


  • Der Hund läuft vorbei = Verweigerung. (Also wiederholen).


  • Der Hundeführer berührt absichtlich den Reifen = Fehler


Der Steg (Laufdiel)

Der Laufsteg besteht aus 3 langen Brettern, die 30 cm breit sind und jedes Brett davon ist zwischen 3,60 m bis 4,20 m lang. Der Steg besteht aus einem Aufgang, einem Mittelstück und einen Abgang. Das schwierige am Laufsteg ist, dass er sich in 1,20 m bis 1,35 m Höhe über dem Boden befindet. Für große, schwere Hunde ist er schwieriger als für kleine, weil er für alle gleich breit ist. Ganz wichtig ist hier, dass der Hund nicht hinunterfällt. Am Besten gewöhnt man den Hund langsam an den Steg, in dem man ihn schrittweise erhöht. Auch hier gelten die regeln wie bei der A - Wand. Man muss beim Rauf und Runtergehen immer einen Teil einer Pfote in der Kontaktzone haben. Wenn der Hund abspringt, bevor seine 4 Pfoten auf dem Abgang sind, dann ist dies eine Verweigerung.

Fehler am Steg:



Der Hund springt ab bevor 4 Pfoten den absteigenden Teil berührt haben: Verweigerung
Der Hund läuft am Steg vorbei = Verweigerung
Der Hund hat nicht einen Teil der Pfote in den Kontaktzonen = Fehler
Der Hundeführer berührt absichtlich den Steg = Fehler



Der Weitsprung

Der Weitsprung besteht aus 2 bis 5 Elemente. Diese Elemente ermöglichen eine unterschiedliche Sprungtiefe für die Hunde.
Die Breite beträgt mindestens 1,20 m. Das kleinste Element hat eine Höhe von 15 cm und die des höchsten beträgt 28 cm. Die Tiefe des niedrigsten beträgt 15 cm, die anderen leicht ansteigend.

Die Ecken werden durch ungefähr 1,20 m hohe Begrenzungsstangen gekennzeichnet. Diese sind nicht mit den anderen Elementen verbunden.
Für Small werden 2 Elemente zusammengesetzt. Die Sprungtiefe beträgt 40 cm bis 50 cm.
Für Medium werden 2 bis 3 Elemente zusammengesetzt. Die Sprungtiefe beträgt 70 cm bis 90 cm.
Für Large werden 4 bis 5 Elemente zusammengesetzt. Die Sprungtiefe beträgt 1,20 m bis 1,50 m.
Beim Weitsprung benutzen viele Teamführer das Kommando "weit" Auch hier werden am Anfang nur wenige Elemente benutzt.

Wichtig ist, dass der Hund über das Hindernis springt und es nicht überläuft.



Fehler am Weitsprung:

  • Wenn der Hund seitlich am Weitsprung vorbeiläuft = Verweigerung


  • Wenn der Hund Quer über den Weitsprung ein - oder raus springt = Verweigerung Wenn der Hund den Weitsprung überläuft = Verweigerung.


  • Wenn der Hund ein Element umschmeißt = Fehler


  • Wenn der Hund mit einer Pfote auf oder zwischen den Elementen tritt = Fehler




Ein leichtes Streifen beim überspringen zählt nicht als Fehler. Werden die Begrenzungspfeiler umgeschmissen, so gilt dies nicht als Fehler.

Bei einer Verweigerung nicht vergessen den Weitsprung zu wiederholen. Man muss also sehr genau aufpassen, ob der Hund einen oder 2 Pfoten aufgesetzt hat, wenn ein Fehler passiert. Eine Pfote wäre ein Fehler und man muss weiterlaufen, Zwei Pfoten wäre ein überlaufen und müsste wiederholt werden. Im Zweifelsfall den Richter anschauen ob er Verweigerung oder Fehler anzeigt




Der Tunnel

Den Tunnel gibt es in verschiedenen Längen, Durchmessern und Farben. Turniertunnel müssen einen Durchmesser von 60 cm haben, und eine Länge von 3 m bis 6 m. Die meisten Hunde kennen den Tunnel schon von der Welpenstunde und haben keine Probleme damit hindurch zu laufen. Am Anfang legt man ihn immer grade, dass ist einfacher. Für Hunde die Angst haben ist er jedoch schwierig zu meistern.
Wichtigste Regel: Niemals den Teampartner drücken oder mit der Leine durch den Tunnel ziehen.


Der Tunnel muss immer fixiert werden, damit er sich beim durchlaufen nicht bewegt. Wenn ihr euren Hund in den Tunnel geschickt habt, könnt ihr ihm zeigen wo Ihr selbst entlanglauft indem ihr Geräusche macht. Er hört dann dass ihr in der Nähe seid und welche Richtung ihr nehmt. Dies gibt ihm die nötige Sicherheit. Viele Teamführer benutzen das Kommando "Tunnel" um den Hund in den Tunnel zu schicken. Wichtig ist auch, dass der Hund verschiedene Tunnel kennen lernt. Wenn man mit einem Hund immer nur mit einem gelben Tunnel trainiert hat, kann es einem passieren, dass der Hund bei einem schwarzen oder roten verweigert.
Der Tunnel kann nicht nur gerade, sondern auch als Kurve oder S gelegt werden, was den Schwierigkeitsgrad erhöht. In manchen Parcours liegt der Tunnel auch unter der A Wand, oder unter dem Steg. Es können sich innerhalb eines Parcours mehrere Tunnel in verschiedenen Farben und Längen befinden.


Fehler beim Tunnel:

  • Der Hund läuft am Tunnel vorbei = Verweigerung


  • Der Hund steckt eine Pfote, Kopf in den Tunnel und kommt wieder raus = Verweigerung


  • Der Hund nimmt den falschen Tunneleingang = Disqualifikation

In einem Turnier muss immer der Tunneleingang genommen werden, an dem die Nummer platziert ist. Befindet sich die Nummer in der Mitte, dann darf der Hundeführer selbst bestimmen, welchen Eingang er nimmt.
Geduld und Motivation sind die Zauberwörter, die den Hund letztendlich auch hier seine Angst überwinden lassen.




Der Sackunnel

Der Tunnel hat eine Eingangshöhe von 60 cm. Die Länge des starren Teils ist 90 cm Lang. Der Schlauch des Tunnels ist 2,50 m bis 3,50 m lang. Das Erlernen des Sacktunnels erfolgt wie beim starren Tunnel. Es ist jedoch ein wenig schwerer.

Am Anfang hält eine zweite Person dem Hund das Ende auf. Wenn der Hund sich an den Sacktunnel gewöhnt hat, schließt man das Ende immer mehr, bis dass der Hund ihn alleine durch seinen Körper öffnet. Auch hier gilt nie drücken, ziehen oder drohen.
Die meisten Hunde lieben den Sacktunnel, wenn sie ihn einmal richtig kennen. Als Anfänger solltet ihr auf folgendes besonders aufpassen. Wenn es regnet. Der Stoff wird durch den Regen schwerer. Er kann auch zusammenkleben und/oder sich verdrehen wenn der Hund durchläuft. Dann kann es passieren, dass der Hund sich alleine nicht mehr befreien kann. Ihr müsst ihm dann so schnell wie möglich helfen. Der Hund kann sonst in Panik geraten und anschließend Angst vor dem Tunnel haben. Bevor ihr euren Hund in den Sacktunnel schickt, schaut deshalb, ob er durch den vorherigen Teilnehmer nicht verdreht wurde.
Sacktunnel gibt es in verschiedenen Ausführungen. Er besteht aus einem starren Gehäuse am Eingang, und einem Stoffsack der am Ende offen ist. Durch die unterschiedlichen Materialen aus denen er zusammengesetzt sein kann, ist er manchmal leichter, manchmal schwerer zu meistern.


Der Eingang kann zum Beispiel aus Holz, Plastik oder Metall sein. Der Stoffsack kann aus leichtem Nylon oder schwerem Stoff sein. Am Besten kann man das noch mit Zeltstoff vergleichen, da gibt es auch sehr schwere und sehr leichte Stoffe.

Ein schwerer, dunkler Stoff am Ausgang ist viel schwieriger zu meistern, als ein heller, leichter.
Bei großen Hunden mit einem Stockmaß über 60 cm muss man beim Erlernen darauf aufpassen, dass der Hund sich nicht die Schulter am Eingang anstößt. Seit neuestem muss der Eingangs bereich laut Turnierordnung gepolstert sein.


Fehler beim Sacktunnel:

  • Der Hundeführer berührt den Sacktunnel absichtlich = Fehler

  • Der Hund läuft am Tunnel vorbei = Verweigerung

  • Der Hund steckt eine Pfote, Kopf in den Tunnel und kommt wieder raus = Verweigerung

  • Hunde oder Teamführer übersteigen den Sacktunnel = Disqualifikation




Der Tisch

Der Tisch hat eine Rechteckige Fläche. Die Maße liegen zwischen 90 cm und 1,20 m. Die Höhe beträgt 35 cm für S und M und 60 cm für L.
Der Hund muss auf dem Tisch springen, und dort 5 Sekunden warten. Springt er vorher runter, muss er wieder rauf und das Zählen beginnt von vorne. + 5 Strafpunkte. Läuft er unter den Tisch durch, oder daran vorbei und springt von der D Seite rauf = Verweigerung + 5 Strafpunkte. Rutscht der Hund vom Tisch = 5 Strafpunkte.

Training zu Hause: Tischähnliche Hindernisse finden sich oft. Nur aufpassen, dass die Oberfläche nicht zu rutschig ist. Wer es geschafft hat seinem Hund beizubringen mit einem "Hop" auf den Sofa zu springen und dort zu bleiben, der schafft auch den Tisch schnell.

Das schwierige ist oft nicht das raufspringen, sondern das Bremsen. Hat der Hund zuviel schwung, passiert es das er an der anderen Seite wieder runterrutscht.


Fehler am Tisch:

  • Hund läuft vorbei oder unter den Tisch und springt von der D Seite auf = Verweigerung


  • Hund rutscht vom Tisch = Fehler


  • Hund springt vom Tisch bevor 5 Sekunden vorbei sind = Fehler


  • Teamführer berührt den Tisch = Fehler





Die Wippe

Die Wippe besteht aus einem 3,60 m bis 3,80 m langem und 30 cm breitem Brett. Die Höhe beträgt 60 an der Achse.  Die beiden Enden müssen einen anderen Anstich haben als der Rest der Wippe. Diese Kontaktzonen sind jeweils 90 cm lang.

Diese heißen so, weil der Hund Kontakt mit mindestens einem Teil einer Pfote in diesen Zonen beim rauf und runtergehen haben muss.
Die Wippe ist ein sehr schwieriges Hindernis. Das wichtigste ist am Anfang, dass der Hund keine Angst bekommt. Er muss langsam daran gewöhnt werden, dass das Brett auf einmal abwärts geht. Man hält die Wippe am Anfang fest, und lässt sie langsam runter. Der Hund muss lernen, auf der Wippe bis zum Scheitelpunkt zu gehen, die Wippe zum kippen zu bringen, und dann weiterzulaufen. Jede Wippe ist auch ein wenig anders. Mit einem unerfahrenen Hund eine "fremde" Wippe immer erst einmal festhalten und den Hund probieren lassen. Kleine Hunde haben es schwerer. Der Punkt, ab dem die Wippe kippt ist bei ihnen viel weiter vorne. Wenn die Wippe dann kippt, fällt sie aus einer viel größeren Höhe. Dafür verpassen sie nicht oft die Kontaktzonen


Fehler an der Wippe:

  • Der Hund springt von der Wippe, bevor er mit allen 4 Pfoten die Achse überwunden hat = Verweigerung.

  • Der Hund verlässt die Wippe bevor diese den Boden berührt hat. = Fehler

  • Der Hund hat keinen Teil einer Pfote in der Kontaktzone = Fehler

  • Der Hunde läuft an der Wippe vorbei = Verweigerung

  • Der Hundeführer berührt die Wippe = Fehler






Die A - Wand

Die A Wand ist 1,70 m Hoch. Sie hat am Aufgang und am Abgang einen farblich abgesetzten Bereich. Diesen Bereich nennt man Kontaktzone. Neben der A Wand haben auch der Steg und die Wippe zwei Kontaktzonen jeweils am Auf und Abgang.
Die meisten Hunde lernen sehr schnell, über die A-Wand zu laufen. Wichtig ist dabei, dass der Hund beim Auf und Abgang einen Teil einer Pfote in der Kontaktzone haben muss.
Springt der Hund ab, bevor seine 4 Pfoten den absteigenden Teil der Wand berührt haben, so zählt das als Verweigerung, und man muss das Hindernis wiederholen. Keinen Teil einer Pfote in der Kontaktzone ergibt, 5 Strafpunkte. Beim Erlernen der A Wand muss man darauf achten, dass der Hund nicht hinunterfällt. Wenn man den Hund also mittels einer Motivation über die A Wand lockt, dann muss man die Motivation immer in der Mitte der A Wand halten, nie am Rand. Wenn die Hund keine Angst mehr hat, fängt man an auf Details zu achten. Am Besten ist, wenn man ihn belohnt, wenn er beim Abgang mit 2 Pfoten auf der Kontaktzone, und mit 2 Pfoten schon auf dem Boden ist. Dort lässt man ihn anhalten, belohnt ihn, und führt ihn dann langsam runter. Auch beim Aufgang den Hund so führen, das er nicht die Wand rauf springt, sondern sie rauf geht.


Fehler an der A-Wand:

Der Hund springt ab bevor 4 Pfoten den absteigenden Teil berührt haben: Verweigerung
Der Hund läuft an der A Wand vorbei = Verweigerung
Der Hund hat nicht einen Teil der Pfote in den Kontaktzonen = Fehler
Der Hundeführer berührt absichtlich die A Wand = Fehler



Der Slalom

Der Slalom besteht aus 8, 10 oder 12 Stangen, die in einer Reihe aufgestellt sind. Abstand der Stangen = 60 cm Aufgabe des Hundes ist, sich zwischen diesen hindurchzuschlängeln, währen der Teampartner nebenher läuft. (Hunde mit einem sehr guten Niveau machen ihn sogar selbstständig). Wichtig der Hund muss an der ersten Stange mit seiner linken Schulter vorbeilaufen.


Es gibt mehrere Arten den Slalom zu lernen. Zur Information hier einmal die geläufigsten.


1) Durch den Slalom führen:
Mit einem MO vor der Schnauze locken wir den Hund durch den Slalom. Man fängt mit wenigen Stangen an 3 oder 4 und arbeitet sich langsam vorwärts. Diese Methode kann man auch sehr gut zu Hause trainieren, daher wird sie gerne verwendet.
Vorteil: Einfach aufzustellen. Nachteil: Der Hund gewöhnt sich daran, dass man immer neben ihn läuft.



2) Der Gassenslalom:

Wir bilden mit dem Slalom eine Gasse. (Siehe Abbildung). Wir üben nun mit dem Hund das Abrufen durch die Gasse, das voraus schicken, und das links und rechts nebenher laufen durch die Gasse. Wenn der Hund das gut macht, machen wir die Gasse enger.
Die Gasse wird nun schrittweise immer enger und enger gestellt. Der Hund muss nun anfangen sich zu winden, damit er durch die Stangen kommt. Dann wird ein Ende ganz auf Reihe gestellt und am Ende der ganze Slalom.
Vorteil: Der Hund lernt von Anfang an auch den Slalom alleine zu machen. Das Rechts und Linkslaufen sind für den Hund auch kein Problem. Nachteil: Man muss jeden Tag üben, und schrittweise arbeiten. Ohne einen "echten Slalom " ist dies sehr schwierig zu Hause zu bewerkstelligen.




3) V Slalom:

Man stellt die Stangen leicht versetzt auf, aber die Stangen sind nicht grade gesteckt, sondern Schräg. Hier stellt man schrittweise die Stangen senkrecht und auf eine Linie.

4) Slalombögen:

Man kann die einzelnen Methoden durch Slalombögen unterstützen. Diese Bögen verhindern, dass der Hund zu weit ausweicht. Durch Slalombögen kann man auch das alleinige durchlaufen des Slalom üben.



Fehler am Slalom:

  • Falsches einfädeln (Die Erste Stange ist nicht links vom Hund) = Verweigerung

  • Ein Tor auslassen = Fehler (Es werden nur einmal 5 Fehlerpunkte für alle Torfehler berechnet)

  • Der Hundeführer berührt den Hund = Fehler (Jedes Mal)

  • Der Hund läuft mehr als 2 Tore zurück = Disqualifikation

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Das aktuelle komplette Reglement findet man hier auf den Seiten des VDH. Hier ein Link zu dieser Seite.

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